Tourismus in Aragonien

Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig in Aragonien, obgleich hier noch alles eher ursprünglich ist. Der Massentourismus hatte noch keine Chance, das Ursprüngliche zu vertreiben oder zu zerstören, wie das leider vielerorts der Fall ist. Kultur und Natur sind daher die Dinge, die Aragonien zu bieten hat. Das künstlerische Erbe, das Aragonien offerieren kann, geht auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Es sind romanische Einsiedeleien zu sehen, Reste der römischen Zivilisation, Bauwerke aus der Zeit der Mauren sowie aus der Moderne. Das ganze Gebiet bietet Paläste und Kathedralen, Klöster und Burgen, so dass für Liebhaber der Architektur auf jeden Fall etwas dabei sein dürfte.

Auch die Natur hält sich nicht eben mit Angeboten zurück. So ist das Spektrum weit gefächert und die Möglichkeiten, sich in der Natur zu bewegen, vielfältig. Die Pyrenäen sowie das geschützte Gebiet des Iberischen Systems, welches mehr als 200.000 Hektar umfasst, sind für Outdoor-Aktivitäten jeder Art geeignet. Im Winter sind es die sieben Skistationen, die die Besucher aus ganz Europa anziehen. Zuerst sei hier auf jeden Fall das Wintersportgebiet Valle de Astún genannt. Auch Cerler, Formigal, Valdelinares sowie Candanchú sind bekannte Wintersportgebiete, in denen es sich die ganze Familie gut gehen lassen kann. Neben diesen sieben Skistationen gibt es sieben Stationen für den Langlauf, so dass auch die Liebhaber der Loipen voll und ganz auf ihre Kosten kommen.

Für den Tourismus spielt die Gastronomie von Aragonien eine nicht ganz unerhebliche Rolle. Die alten und traditionellen Rezepte werden zu kulinarischen Genüssen, denen sich kaum ein Besucher entziehen kann. Auch anspruchsvolle Gaumen werden hier erstklassig verwöhnt. Viele Besucher kommen im Frühling nach Aragonien. Dann sollten das Fiestas de Primavera, das den Beginn des Frühlings einläutet, sowie das Fiesta de la Aceituna, das in Caspe stattfindet, nicht verpasst werden. Sehenswert sind überdies die Nationalparks sowie das Biosphärenreservat, welches mehr als 51.000 ha umfasst und sich über das Reservat Vinamala sowie über den Nationalpark Ordesa erstreckt.

Der Atlantik ist seit jeher für seine imposanten Wellen bekannt. Deshalb besuchen Freunde des Wellenreitens neben Aragonien auch gerne die Kanarischen Inseln, insbesondere Fuerteventura, die für ihre Windtätigkeit bekannt ist. Im OTRO MODO Surfcamp kann man das ganze Jahr über ungezwungenen Urlaub machen, und zeitgleich seiner Leidenschaft, dem Windsurfen, nachgehen. Hier wird man von einem kompetenten Team betreut, das den aktiven Urlaub auf Fuerteventura zu einem absoluten Highlight macht.